Tschechisch lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Darum lohnt es sich, Tschechisch zu lernen

Da Tschechisch zu den slawischen Sprachen gehört, werden sich jene Menschen leicht tun, die eine verwandte Sprache, beispielsweise Slowakisch oder Polnisch sprechen. Die Motivation für den Spracherwerb kann sehr vielschichtig sein. Neben beruflichen Gründen, beispielsweise für Menschen, die in einer grenznahen Region leben, ist eine Reise häufiger Grund für einen Sprachkurs. Tschechien zählt zu den größten Kulturnationen Europas und bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Die beliebte goldene Stadt Prag mit ihren beeindruckenden architektonischen Bauwerken oder die historische Altstadt von Krumau, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, machen die Bedeutung Tschechiens deutlich. Die Möglichkeiten, die tschechische Sprache zu erlernen, sind vielfältig. Bei der Auswahl einer geeigneten Methode gilt es zu beachten, dass ein ganzheitliches Verfahren, bei dem alle Sinne angesprochen werden, zu bevorzugen ist. Auf diese Weise gehen die Lerninhalte am besten ins Langzeitgedächtnis über. Darüber hinaus gibt es vier Lerntypen, die den menschlichen Sinnen und ihrer Bedeutung für die Sprachverarbeitung zugeordnet sind. Die Typen werden als auditiv (hörend), visuell (sehend), kommunikativ (sprechend) und motorisch (sich bewegend) bezeichnet. Die ideale Lernform ist allerdings eine Mischform, weil hierbei alle Sinne gleichermaßen aktiv sind. Zu den besten Lernkonzepten zählt der persönliche Einzelunterricht mit einem muttersprachlichen Lehrer. Hier kann im Rahmen eines Online-Unterrichts individuell gearbeitet werden ohne auf die Lerngeschwindigkeit anderer Rücksicht nehmen zu müssen. Verschiedene E-Learning Komponenten, wie beispielsweise Übungen, Videosequenzen und Audio-CDs, runden das Lernkonzept ab.

Sprachkurs Tschechisch

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Der Ursprung der tschechischen Sprache

Tschechisch zählt zu den indogermanischen Sprachen. Dieser Sprachkomplex wird von den meisten Menschen weltweit gesprochen. Hintergrund der großen Verbreitung sind vor allem die Völkerwanderungen der letzten Jahrhunderte. Die indogermanischen Sprachen sind in verschiedene sprachliche Zweige unterteilt. Tschechisch zählt zu den westslawischen Sprachen. Erstes dokumentiertes Wissen zur Sprachgeschichte zeigt, dass Tschechisch um das neunte Jahrhundert seinen Ursprung hat. Die beiden Missionare Kyrill und Methodius etablierten das Altkirchenslawisch im heutigen tschechischen Sprachraum. Diese um das Jahr 860 entwickelte selbst ernannte Sprache gilt als die älteste slawische verschriftlichte Sprachform überhaupt. Aus dieser Sakralsprache entwickelte sich die Sprache Alttschechisch. Zu der Zeit wurde die Verschriftlichung der Sprache nur für die Bibel verwendet. Ein erster vollständiger alttschechischer Bibeldruck geht auf das Jahr 1488 zurück. Im weiteren Verlauf wurde die tschechische Sprache insbesondere bei Urkunden verwendet. Im historischen Oberschlesien wurde die Sprache sogar zeitweise anstelle der sonst üblichen deutschen Sprache genutzt. Die Bevölkerung war mit der slawischen Sprache vertraut und hatte auf diese Weise die Möglichkeit, die Sprache der offiziellen Ämter und Verwaltungen zu verstehen. Während der Habsburgermonarchie um 1620 drohte die tschechische Sprache zugunsten der deutschen Sprache fast zu zerfallen. Erst mit dem nationalen Erstarken Mitte des 18. Jahrhunderts erlebte Tschechisch einen neuen Aufschwung und eine entsprechende Weiterentwicklung zu einer modernen Schriftsprache. Seit 1880 hat Tschechisch den Status einer offiziellen Amtssprache.

Die Verbreitung der tschechischen Sprache im internationalen Kontext

Tschechisch wird von etwa 13 Millionen Menschen weltweit gesprochen. Die Sprache gilt als offizielle Amtssprache einerseits in Tschechien und andererseits in der Europäischen Union. 10,5 Millionen der 13 Millionen tschechisch sprechenden Menschen leben in Tschechien selbst. Darüber hinaus wird die Sprache in grenznahen Ländern mit hohem tschechischen Bevölkerungsanteil gesprochen. Dazu zählen vor allem die Länder Rumänien, Slowakei und Österreich. Eine besondere Position nimmt die tschechische Minderheit im Banat ein. Banat ist eine historische mitteleuropäische Region. Sie befindet sich in Rumänien, Ungarn und Serbien. Die meisten dort lebenden Tschechen siedelten im beginnenden 19. Jahrhundert in der Region und gelten als anerkannte ethnische Minderheit. Tschechisch wird an Schulen und Universitäten in Tschechien unterrichtet. Außerhalb des Landes bieten vor allem Schulen in grenznahen Regionen Tschechisch als Wahlfach an. Darüber hinaus gibt es das Hochschulstudium der Tschechischen Philologie, das insbesondere in Deutschland angeboten wird und sich mit den sprachlichen, literarischen und kulturellen Aspekten von Böhmen und Mähren befasst. Die reichhaltige tschechische Kultur und Literatur ist einer der häufigsten Gründe für den Erwerb der tschechischen Sprache außerhalb der muttersprachlichen Regionen. Auch berufliche Tätigkeiten, insbesondere in der deutsch-tschechischen Grenzregion, erfordern Sprachkenntnisse in Tschechisch. Die Anzahl der in Deutschland lebenden tschechisch sprechenden Menschen lässt sich aufgrund der EU-Zugehörigkeit von Tschechien mit einer Anzahl von 30.000 bis 40.000 Menschen nur schätzen.

Der Aufbau der tschechischen Sprache

Die tschechische Sprache weist eine Besonderheit hinsichtlich Schriftsprache und Umgangssprache auf. Das gesprochene Tschechisch wird in sprachwissenschaftlicher Hinsicht als sogenannter Interdialekt benannt. Diese Dialektform bezeichnet keinen einzelnen regionalen Dialekt, sondern eine übergreifende Dialektform, die die anderen Dialekte einschließt. Diese besondere Umgangssprache findet im ganzen Land, vor allem aber in Böhmen große Verbreitung. Eine schriftliche Entsprechung, auf deren Basis die Umgangssprache erlernt werden kann, existiert so gut wie gar nicht. Sie wird in der Regel im Alltag erworben. Neben dem Interdialekt kennt die tschechische Sprache vielfältige Dialekte, die sich auf die jeweiligen geografischen Regionen beziehen. Die Gruppen werden in fünf großen Dialektgruppen zusammengefasst: böhmisch, mittelmährisch, ostmährisch, schlesisch und eine Mischform. Die tschechische Grammatik kennt sieben Fälle sowie das vom Deutschen vertraute grammatikalische Geschlecht. Das Alphabet wird lateinisch geschrieben und beinhaltet diakritische Zeichen, die an den Buchstaben positioniert sind und das Alphabet entsprechend erweitern. Diese Zeichen nehmen Einfluss auf die Aussprache der Buchstaben. Die Intonation ist einfach und leicht zu merken. Bei der Aussprache wird bis auf wenige Ausnahmen die erste Wortsilbe betont. Auch Groß- und Kleinschreibung sind unproblematisch, da alle Wörter klein geschrieben werden. Ausnahmen hiervon sind Satzanfänge, Eigennamen und Titel.

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Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

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