Tamilisch lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Warum sollte ich Tamilisch lernen?

Südostasien gehört nicht nur für Touristen zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Welt, sondern gewinnt auch wirtschaftlich eine immer größere Bedeutung. So wickeln beispielsweise zahlreiche Unternehmen aus der IT-Branche ihr Tagesgeschäft von Standorten in Indien ab. Deshalb empfiehlt es sich nicht nur für Reisende, auch im Erwachsenenalter eine der dort verbreiteten Sprachen wie Tamilisch zu lernen. In Indien wird Tamilisch als eine der klassischen Sprachen betrachtet, die vorwiegend auf Sri Lanka und im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu von Muttersprachlern gesprochen.

Sprachkurs Tamilisch

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Wie einfach ist Tamilisch zu lernen?

Tamilisch gilt nicht nur wegen seiner komplexen Grammatik, sondern auch durch die Unterschiede zwischen Schriftsprache und Umgangssprache als relativ schwierig zu erlernen. Die Tatsache, dass Tamilisch einer anderen Sprachfamilie angehört als romanische, germanische oder slawische Sprachen, mit welchen der Sprachschüler auch im Alltag mehr Kontakt hat, kommt erschwerend hinzu.

Wie lässt sich Tamilisch am besten lernen?

Auch wenn sich der Sprachschüler einem der vier Lerntypen auditiv, visuell, kommunikativ und motorisch relativ eindeutig zuordnen lässt, empfiehlt sich für Tamilisch eine Mischform dieser vier Typen. Denn die Sprache allein durch lesen, zuhören oder sprechen zu lernen, ist in diesem Fall wenig erfolgreich.

 

Gute Erfolge verzeichnen Schüler, die sich dafür entscheiden, Tamilisch mit einem persönlichen Lehrer im Online-Unterricht zu erlernen. Denn in diesem Fall kann sich der Lehrer intensiv um jeden einzelnen Schüler kümmern und durch die gezielte Förderung dazu beitragen, dass der Schüler schnell spürbare Fortschritte macht. Lehrer und Schüler können bei dieser Variante außerdem gezielt eventuelle Schwächen von vornherein ausräumen.

Wie weit ist Tamilisch verbreitet und mit welchen Sprachen es verwandt?

Weltweit wird Tamilisch von rund 77 Millionen Menschen gesprochen. Neben einigen indischen Bundesstaaten und auf Sri Lanka, wo es neben Singapur auch Amtssprache ist, wird die Sprache auch auf Malaysia, Mauritius und sogar in Südafrika verstanden. Einen besonderen Status nimmt Tamilisch dadurch ein, dass es auf internationaler Ebene als eine von 22 Nationalsprachen Indiens anerkannt ist.

Tamilisch gehört zu den dravidischen Sprachen und ist eng mit den Sprachen Kannada, Malayalam und Telugu verwandt, weist jedoch nur wenige Ähnlichkeiten mit den Sprachen Nordindiens auf, die dem indoarischen Sprachraum zugerechnet werden. Dravidische Sprachen werden insgesamt von etwa 220 Millionen Menschen gesprochen, wobei das Hauptverbreitungsgebiet im Süden Indiens liegt. Vereinzelt werden auch in Zentralindien und Pakistan Sprachen gesprochen, die dem dravidischen Sprachraum zugerechnet werden.

Online-Unterricht

Tamilisch - eine Sprache mit Geschichte

Weil Tamilisch mit seiner mehr als 2000-jährigen Geschichte als diejenige Sprache mit der längsten Tradition auf dem indischen Subkontinent gilt, ergibt sich daraus eine Besonderheit: Die Schriftsprache ist am klassischen Tamil angelehnt, weshalb sich oft große Unterschiede zwischen dem geschriebenen und dem gesprochenen Wort ergeben. Denn die gesprochene Sprache wird als modernes Tamilisch bezeichnet, das sich ab etwa 1600 entwickelt hat. Stark beeinflusst wurde Tamilisch vom altindischen Sanskrit, wie schon in den ältesten auf Tamilisch verfassten Schriften zu sehen ist: Beim ältesten bekannten Werk in Tamilisch, dem Tolkappiyam, handelt es sich um ein Grammatikwerk, das im ersten oder zweiten vorchristlichen Jahrhundert entstand.

Der Unterschied zwischen Hoch- und Umgangssprache

Obwohl sich Schrift- und Umgangssprache deutlich voneinander unterscheiden, sind beide Varianten situationsabhängig in Gebrauch. Bei offiziellen Anlässen beispielsweise wird die Schriftsprache verwendet, während im Alltag Umgangs-Tamilisch gesprochen wird. Dies unterscheidet sich teilweise in Grammatik und Wortschatz von der Schriftsprache. Hier nutzen die Sprecher außerdem verschiedene Lehnwörter aus dem Englischen ein.

Darüber hinaus unterteilt sich die Umgangssprache in zahlreiche verschiedene Dialekte. Der Unterschied zwischen den Dialekten auf dem Festland und auf Sri Lanka ist am offensichtlichsten, weil auf der Insel durchwegs eine konservativere Sprache gesprochen wird, die zudem verschiedene Elemente aus dem Alt-Tamil verwendet. Zusätzlich gliedert sich Tamilisch in Dialekte auf, die nur von bestimmten Kasten oder sozialen Schichten gesprochen wird. Diese Unterschiede weichen allerdings seit einigen Jahren verstärkt auf, sodass sich mittlerweile eine Art standardisierte Umgangssprache entwickelt hat.

Die tamilische Schrift

Die Tamil-Schrift kennt 18 Konsonanten sowie fünf einfache Vokale, die in einer kurz und einer lang gesprochenen Variante verwendet werden. Hinzu kommen zwei Doppellaute, sodass Tamilisch insgesamt zwölf Vokale kennt.

Bei der Tamilschrift handelt es sich um eine Mischform aus Silbenschrift und Alphabet. Sie geht wie alle anderen Schriften der indischen Sprachen auf die Brahmischrift, die etwa ab dem dritten vorchristlichen Jahrhundert verwendet wurde. Allerdings besitzt die Tamilschrift weniger Zeichen und kennt die sogenannten Ligaturen – die Verschmelzung zweier Buchstaben zu einer Glyphe – nicht. Wie die jeweiligen Zeichen ausgesprochen werden, hängt vielfach von ihrer Position innerhalb des Wortes ab.

Die tamilische Grammatik

Die wichtigsten Wortarten des Tamilischen sind Nomina, Verben sowie sogenannte Indeklinable, die nicht gebeugt werden können. Zwar lassen sich Hauptwörter gelegentlich von Verben ableiten, umgekehrt ist das jedoch nicht der Fall.

In welcher Beziehung die Wörter zueinander stehen, wird durch Nachsilben ausgedrückt. Im Unterschied zum Deutschen werden die Funktionen – bis auf wenige Ausnahmen – stets von derselben Nachsilbe ausgedrückt. Insgesamt kennt das Tamilische acht Fälle sowie einen Vokativ, der ausschließlich als Anredeform verwendet wird

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Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

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