Quechua lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Warum Quechua lernen?

Quechua ist offizielle (zweite) Amtssprache in mehreren Regionen verschiedener südamerikanischer Länder. In fast allen großen Universitäten des spanischsprachigen Raums in Südamerika kann man Quechua als Fremdsprache lernen. Es hat jedoch kaum Bedeutung im öffentlichen Schriftverkehr oder in der Wirtschaft. Gerade in den großen Städten wird hauptsächlich Spanisch gesprochen. Interessant ist die Sprache jedoch für alle, die sich im Urlaub oder geschäftlich mit der Landbevölkerung austauschen wollen. Durch das Verwenden der Sprache lässt sich bewusst Stellung für die indigenen Völker und gegen die Diskriminierung dieser Minderheit beziehen. Zudem bietet Quechua einen faszinierenden Mix aus alt und modern. Während die Sprache schon von den Inka gesprochen wurde und eng mit der Indiokultur in Südamerika verknüpft ist, stammen etwa 30% des modernen Quechua-Wortschatzes aus dem Spanischen. Wer bereits Spanisch spricht, hat also einen Vorteil beim Erlernen des Wortschatzes.

Sprachkurs Quechua

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Wie die Sprache Quechua funktioniert

Das spannende und gleichzeitig schwierige beim Erlernen der Quechua-Sprache: Sie hat keinerlei Verwandtschaft mit den meisten romanischen oder indogermanischen Sprachen. Wie Türkisch oder Finnisch ist Quechua eine agglutinierende Sprache. Das bedeutet, dass die Deklination und nähere Erläuterung von Worten durch angehängte Silben erfolgt. Dafür sind diese Regeln sehr regelmäßig und können relativ einfach erlernt werden. Das Fehlen von Geschlechtern und bestimmten Artikel erleichtert ebenfalls das Lernen. An das „Auseinanderdröseln“ der durch die Agglutination entstehenden Wortungetüme muss man sich allerdings erst gewöhnen. Ein Beispiel: Der Hund heißt auf Quechua allqo. Die Verkleinerungsform drückt man durch Anhängen des Suffixes cha aus, die Besitzanzeige „mein“ durch die Nachsilbe y, den Plural durch Anhängen von kuna. Daraus ergibt sich: allqo (der Hund), allqocha (der kleine Hund oder das Hündchen), allqochay (mein Hündchen), allqochaykuna (meine Hündchen). Zu Zeiten der Inka existierte keine Buchstabenschrift für das Quechua. Heute wird das lateinische Alphabet verwendet. Die Aussprache der Konsonanten ist relativ komplex, in einigen Dialekten werden zum Beispiel p, p‘ und ph unterschieden. Im Deutschen findet man einige Lehnwörter aus dem Quechua, wie Alpaka, Kondor, Lama, Mate oder Pampa.

Stolperstein für Lernende: Die Dialekte des Quechua

Wer von Quechua spricht, der meint eigentlich ein Sammelsurium unterschiedlicher Dialekte. Bereits vor über 1000 Jahren teilte sich die Sprache in zwei Sprachgruppen auf, die als zentrales und peripheres oder auch als Quechua I und Quechua II bezeichnet werden. Von diesen spalteten sich wiederum die zahlreichen Dialekte ab. Leider existiert keine allgemein verwendete Hochsprache, die verschiedenen Sprachvarietäten existieren gleichberechtigt nebeneinander. Forscher sagen, dass die am stärksten unterschiedlichen Dialekte sich fast so stark voneinander unterscheiden wie Spanisch und Französisch.

Quechua online lernen mit persönlichem Sprachlehrer

Es gibt verschiedene Arten des Lernens: Lernen durch Hören (auditiv), Lernen durch Sehen (visuell), Lernen durch Gespräche (kommunikativ) und Lernen durch Bewegung (motorisch). Jeder Mensch hat einen Lerntyp, den er bevorzugt. Aber gerade Sprachen lassen sich Studien zufolge am effektivsten lernen und im Gehirn verankern, wenn alle vier Lerntypen angesprochen werden. Der kommunikative Aspekt kommt bei Online-Sprachkursen manchmal eher zu kurz. Eine gute Möglichkeit bieten Online-Sprachkurse mit Einzelunterricht bei einem persönlichen Sprachlehrer. Besonders interessant ist dieses Konzept für Quechua aufgrund seiner Dialekte, denn am besten kann die dialektalen Unterschiede ein muttersprachlicher Quechuasprecher erklären.
Online-Unterricht

Sprache der Inka

Quechua (sprich: Ketschua) ist eine Gruppe von Sprachvarietäten, die in Südamerika gesprochen werden. In der Kultur der Inka wurde eine Quechua-Variante als „Lingua franca“ im Andenraum verwendet, mit der sich die verschiedenen Völker verständigten. Verwandtschaften dieser alten Indio-Sprache zu anderen Sprachen sind bisher nicht nachgewiesen worden, sodass die Quechua-Dialekte heute von vielen Sprachforschern als eigenständige Sprachfamilie angesehen werden.

Südamerikas drittgrößte Sprache

Die Zahl der Quechua-Sprecher liegt bei rund 10 Millionen. Der Sprachraum erstreckt sich über Ecuador, Peru, Bolivien und Kolumbien bis in den Norden von Chile und Argentinien. Peru hat den größten Anteil an Sprechern, gefolgt von Bolivien und Ecuador. Damit ist Quechua nach Spanisch und Portugiesisch die am dritthäufigsten gesprochene Sprache in Südamerika. In Peru sprechen gemäß Angaben in einer Volkszählung etwa 18% der Bevölkerung Quechua als Muttersprache.

Quechua – mit Vorurteilen behaftet

Die tatsächliche Quechua-Sprecherzahl liegt nicht nur in Peru, sondern vermutlich auch in Ecuador weit über den offiziellen, in Volkszählungen ermittelten Zahlen. Lange wurde versucht, die indigene Bevölkerung zu hispanisieren. In den Schulen wurde nur Spanisch unterrichtet, die Sprachen der alten Indio-Völker wurden als minderwertig betrachtet und in einigen Regionen sogar verboten. Obwohl seit den 1990er Jahren die EIB gilt (die Vereinbarung zur Interkulturellen zweisprachigen Erziehung) und Quechua in einigen Regionen Perus, Boliviens und Ecuador neben Spanisch zweite Amtssprache ist, hat die Sprache im alltäglichen Gebrauch wenig Prestige. Quechua wird zum Teil mit einem abwertenden oder rassistischen Bild der Indios assoziiert. Umso begeisterter sind Quechuasprecher, wenn Ausländer sich für ihre Sprache und damit auch für ihre Geschichte und Kultur interessieren.

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Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

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