Erfahrene Nepalreisende werden es sicherlich bestätigen können. Wer einmal dem atemberaubend schönen Staat im Himalaya verfallen ist, wird immer wiederkehren. Die harmonische Kombination aus majestätischen Berglandschaften und exotisch anmutenden kulturellen und religiösen Bräuchen ist so eindrucksvoll, dass man sie gewiss nicht so bald vergessen wird. Ob man sich nun für die Natur, Outdoor-Aktivitäten oder Einblicke in eine reiche und aus westlicher Perspektive ausgesprochen fremdartige Kultur begeistert, in Nepal wird man gewiss auf seine Kosten kommen. Denn nicht nur acht der weltweit größten Berge laden zu einem Besuch ein, sondern auch eine Fülle an einzigartigen religiösen Bauwerken und rituellen Stätten. Bei einem Aufenthalt lassen sich sämtliche Facetten des Landes optimal verbinden. Im Tal von Kathmandu, welches bereits seit dem Jahre 1979 zu den UNESCO-Welterbestätten zählt, warten beispielsweise sowohl verschiedene Trekkingrouten als auch zahlreiche prachtvolle Bauwerke wie Königspalast und Tempelanlagen, welche sich überwiegend in dem Bezirk Durbar Square befinden, auf aktive Reisende. Beliebte Anlaufstellen sind zudem die Annapurna- sowie Everest-Region, welche für Extremsportler und Gelegenheitswanderer gleichermaßen schöne Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bereithält. Ebenfalls sehenswert ist der Geburtsort des Gründers einer Weltreligion, welche zunehmend auch westliche Anhänger in ihren Bann zieht. Lumbini lautet der Name des Ortes, an dem Buddha zur Welt kam, und welcher das ganze Jahr über entsprechend viele Pilger anlockt. Doch Nepal ist nicht nur von buddhistischen Strömungen geprägt. Vielmehr vereint das Land ähnlich wie sein nordindischer Nachbar verschiedene Religionen auf ausgesprochen harmonische Weise. Bei der Mehrheit der Bevölkerung handelt es sich um Hinduisten, jedoch ist neben vielen anderen Gruppierungen auch der islamische Glaube vertreten.
Möchte man all die außergewöhnlichen Kunstwerke, Heiligtümer und rituellen Bräuche ergründen, so führt kein Weg an der Teilnahme an einem Nepalikurs vorbei. Ähnliches gilt für möglichst tiefe Einblicke in das Leben der Landbevölkerung. Denn eine Kommunikation fernab ausgetretener Touristenpfade ist nur mit Kenntnissen der nepalesischen Sprache möglich.