Die Mongolei ist kein klassisches Reiseland der Deutschen. Vor allem Individualtouristen erleben ein unvergleichliches Land mit einer unberührten Natur und faszinierenden Kultur. Für einen Aufenthalt in der Mongolei ist ein Mongolisch-Sprachkurs sehr empfehlenswert, da nur wenige Mongolen – insbesondere jüngere Menschen in der Hauptstadt – Englisch sprechen. Gerade für eine Rundreise, die auch in abgelegene Regionen führt, ist eine Kommunikation ohne einen vorherigen Sprachkurs nicht möglich. Außerhalb von Städten sind Jurten die typische Übernachtungsmöglichkeit. Naturliebhaber werden von einer Reise durch das Land begeistert sein: weite Steppen, Wüsten und Gebirgslandschaften prägen die Mongolei. Das Changai-Gebirge in der zentralen Mongolei ist eines der schönsten Wandergebiete. Hier gibt es beeindruckende Flüsse und Seen, heiße Quellen, grüne sommerliche Graslandschaften und Hochtäler. Nicht weniger imposant ist der „Weiße See“ (Tsagaan Nuur), der im Nationalpark Chorgo Terchiin Tsagaan Nuur liegt. Der See befindet sich gut 2000 Meter über dem Meeresspiegel und ist bis Ende Mai mit Eis bedeckt. In der Hauptstadt Ulan Bator (Ulaanbaatar), in der knapp die Hälfte der Mongolen lebt, gibt es interessante Klöster, Tempel, Denkmäler und Museen zu besichtigen. Eine ganz besondere Art, in und durch die Mongolei zu reisen, ist eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, bei der eine Strecke durch den nordöstlichen Teil der Mongolei bis nach Peking führt.