Maori lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Darum lohnt es sich, Maori zu lernen

Dennoch lässt sich die Kultur der neuseeländischen Ureinwohner nicht vollständig erfahren, wenn das Maori nicht mehr existiert. Zwar hat die Sprache erst in den letzten 150 bis 200 Jahren begonnen, auch in der Schrift zu leben. Zuvor wurde sie ausnahmslos gesprochen. Dennoch können frühe Gemälde, Zeichnungen, religiöse Reliquien und gesellschaftliche Hinterlassenschaften ohne die Sprache nicht gedeutet werden. Es scheint, dass nicht alleine der Dialekt auszusterben droht. Vielmehr geht mit ihm auch das Leben einer ganzen Kultur seinem Ende entgegen. Ein Trend, der zwingend gestoppt werden muss. Das Maori, dem aus europäischer Sicht ein ähnlicher Stellenwert wie dem Latein oder dem Altgriechisch zukommt, muss bewahrt werden. Denn es legt auch Zeugnis über die europäische Kultur des späten Mittelalters ab und kennzeichnet daher gleichermaßen unsere Wurzeln.

Sprachkurs Maori

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Die Schwierigkeiten des Maori

Wer sich der urtypischen Form der Sprache annähern möchte, wird alsbald auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen. Denn vieles von dem, was in unserer heutigen Welt nicht mehr verzichtbar ist, wurde in den Wortschöpfungen vor Jahrhunderten nicht bedacht. Die modernen Medien etwa spielen im Maori keine Rolle – entsprechend hoch ist die Hürde, ein Gespräch dieses Inhalts mit einem Eingeborenen führen zu wollen. Worte, die bei uns im alltäglichen Leben eine gewichtige Rolle einnehmen, existieren auf Neuseeland eben nicht. Umgedreht kann es im Maori aber mehrere Begriffe für Gegenstände oder Zustände geben, die aus unserer Sicht das Gleiche bezeichnen. Es bedarf daher oftmals einiger Monate, um sich der Komplexität der Sprache anzunehmen und auch die darin enthaltene Einfachheit als solche zu erkennen. Denn tatsächlich schwierig ist das Maori eigentlich nicht.

Die Vorteile des Maori

Allerdings ist es ohnehin fast unmöglich, die Urform der Sprache zu erlernen. Heutzutage wird zumeist eine gemischte Variante angeboten, die aus Einflüssen der europäischen Kultur in Verbindung mit dem Maori eine eigene Verständigungsform erschaffen hat. Und sie wiederum lässt sich leicht durchschauen. Viele Begriffe, die auf germanischen Sprachen beruhen, können verwendet werden. Ebenso wurden einige Regeln der Grammatik übernommen, die auch in Deutschland seit Jahrzehnten ihren Platz behaupten. Das alles ermöglicht ein schnelles Einfinden in das Maori. Und wenn es anfangs auch schwerfallen sollte, dieses zu sprechen, so leicht gestaltet es sich doch, einem Gespräch hörend zu folgen. Bereits ohne jedwede Grundkenntnisse können manche Worte gedeutet und manche Inhalte einer Aussage interpretiert werden. Es gibt somit keinen greifbaren Grund, diese Sprache aussterben zu lassen.

Maori lernen mit dem Sprachlehrer

Dennoch sollte auf möglichst hohem Niveau begonnen werden, die Sprache zu erlernen. Lehrer, die das Maori als Muttersprache erworben haben, sind in der Lage, die Besonderheiten der Kommunikation im Einzelunterricht zu vermitteln. Hier sei den Schülern der Tipp ans Herz gelegt, im Falle der Wahl eher einen älteren Lehrer zu engagieren, der viele Jahre oder sogar Jahrzehnte auf Neuseeland gelebt hat. Nur bei diesen Personen ist es möglich, ein relativ reines, ungestörtes Maori zu verinnerlichen und damit auch den Grundzügen der Kultur zu folgen. Jüngere Lehrer hingegen weisen oft einen erheblichen Einfluss Europas auf und entfernen sich damit vom eigentlichen Maori. Denn das Ziel sollte darin liegen, diese einzigartige Sprache in einer unbeschränkten Form zu erlernen und damit einen eigenen Beitrag zur Rettung des Maori zu leisten. 

Online-Unterricht

Das Maori als Sprache

Die neuseeländischen Ureinwohner – die Maori – faszinieren uns. Sie stellen ein naturverbundenes Volk dar, dessen Historie reich an Tradition ist. Doch die hier verwendete Sprache droht auszusterben. Bereits jetzt sind die europäischen Einflüsse erheblich, das reine Maori lässt sich nur noch selten finden.

Schon die polynesischen Vorfahren der heutigen Maori schufen sich – oft nahe an die Natur angelehnt – eine Sprache, die zwar über wenige Begriffe verfügte, dabei aber doch dem einfachen Leben der Eingeborenen gerecht wurde. Erst im späten Mittelalter des 17. oder sogar 18. Jahrhunderts erfuhr die bis dahin weitgehend unangetastet gebliebene Welt Neuseelands einen Wandel. Seefahrer, die aus allen Teilen Europas anlandeten, brachten ihrerseits die eigene Sprache als Teil der individuellen Kultur mit. Englische und spanische, ebenso aber auch niederländische Einflüsse lassen sich dem Maori daher noch heute anmerken. Drastisch wirkte sich zudem die Politik aus, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die Einheimischen ausnahmslos mit Englisch in den Schulen zu erziehen.

Die Bedeutung des Maori

Die vorgenannten Maßnahmen führten dazu, dass das Maori auszusterben drohte. Schätzungen zufolge soll es weltweit gerade einmal 50.000 bis 100.000 Menschen geben, die der Sprache mächtig sind – etwa die Hälfte davon kann sie indes nicht selbst sprechen, aber hörend sowie lesend verstehen. Alarmierende Zahlen, die verdeutlichen, wie gefährdet das Maori gegenwärtig ist. Problematisch gestaltet es sich daneben, dass es immer weniger Muttersprachler gibt. Selbst die in Neuseeland geborenen Personen erlernen nicht mehr das reine Maori, sondern eine Mischform der polynesischen Laute in Verbindung mit europäischen Einflüssen. Zwar starteten weltweit diverse Universitäten, Gremien und Sprachakademien in den letzten Jahren eine Offensive, um das Maori zu retten. Es ist jedoch fraglich, ob dieses Vorhaben gelingen kann. Die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit manifestiert sich leider auch an dieser Mundart.

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Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

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