Der Indische Ozean mitsamt den darin vorkommenden Inseln bildet für uns zuweilen das Ziel des wohlverdienten Urlaubs. Doch hier können sich auch berufliche Chancen bieten. Ratsam ist es also, eine der dort gebräuchlichen Sprachen zu erlernen. Das Malagasy, das in der Region besonders häufig genutzt wird, kann somit einige Türen öffnen.
Und doch, wer die Grundform der Sprache verinnerlicht hat, erschließt sich damit beruflich wie privat einen enormen Ballungsraum. Denn zu den 19 Millionen Muttersprachlern müssen auf den übrigen Inseln im Indischen Ozean sowie auf dem südostasiatischen Festland immer auch jene Bewohner gezählt werden, die das Malagasy grob verstehen oder artikulieren können. Schätzungen zufolge soll es sich insgesamt um etwa 25 bis 30 Millionen Personen handeln. Ein enormer Wert also. Er gewinnt sogar an Bedeutung: In den letzten Jahren boomte die Wirtschaft in diesem Teil der Erde. Rohstoffe wurden abgebaut, neue Technologien entwickelt. Wer das Malagasy spricht, kann daher in bestimmten Branchen mit einer gesicherten beruflichen Zukunft rechnen. Zumal Madagaskar immer wieder auch gut bezahlte Fachkräfte aus Europa anwirbt, um die eigene Industrie zu stärken.