Kirgisisch lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Kirgisisch lernen - aber wie?

Vor allem erwachsene Sprachschüler machen die schnellsten Fortschritte, wenn sie Kirgisisch wie alle Sprachen, die nicht der indogermanischen Sprachfamilie entstammen, mit allen Sinnen lernen. Sie sollten also eine Mischung aus dem auditiven, visuellen, kommunikativen und motorischen Lerntyp wählen. Der Grund: Sie müssen im Prinzip ähnlich wie ein Kleinkind eine Sprache und ihre Struktur komplett erlernen, weil diese Sprachen zu wenig Ähnlichkeiten zu bekannteren Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch aufweisen, als dass sie mit Vorkenntnissen in diesen Sprachen Lernbrücken bauen könnten.

Sprachkurs Kirgisisch

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Kirgisisch mit einem persönlichen Sprachlehrer lernen

Noch ist die kirgisische Wirtschaft stark auf die Handelsbeziehungen mit Russland und die Staaten der ehemaligen Sowjetunion ausgerichtet. Doch die Regierung des Landes, das auf dem internationalen Markt vor allem für seine Goldexporte bekannt ist, bemüht sich zunehmend um Direktinvestitionen aus Nicht-GUS-Staaten. Deshalb kann es auch für Erwachsene durchaus interessant sein, Kirgisisch zu lernen. Immerhin handelt es sich dabei um die Amtssprache von Kirgisistan, die auch in den Nachbarländern teilweise verstanden wird.

Online-Unterricht mit persönlichem Sprachlehrer bereitet optimal vor

Die schnellsten Fortschritte dürfen Sprachschüler erwarten, wenn sie Kirgisisch mit einem persönlichen Sprachlehrer im Online-Einzelunterricht erlernen. Denn der Sprachlehrer kann in diesem Fall sehr individuell auf jeden einzelnen Schüler eingehen und diesen bis zu einem gewissen Grad das Tempo der Kurseinheiten bestimmen lassen. Dadurch können von Anfang an Schwächen ausgemerzt werden, die sich fast zwangsläufig bei jedem einzuschleichen drohen, der eine fremde Sprache lernen möchte. Das betrifft insbesondere die korrekte Aussprache der einzelnen Worte, die für Mitteleuropäer oft eine Herausforderung darstellen kann.

Zu welcher Sprachfamilie gehört Kirgisisch?

Zwar wird Kirgisisch selbst nur von rund vier Millionen Menschen weltweit gesprochen. Allerdings erleichtern Kenntnisse in Kirgisisch das Erlernen weiterer Turksprachen, mit welchen sie eng verwandt ist. Das gilt insbesondere für die zehn Sprachen aus der westtürkischen Sprachfamilie. Die etwa 40 relativ nah verwandten Turksprachen sind in ganz Eurasien relativ weit verbreitet und werden etwa in der Region zwischen dem früheren Jugoslawien und der Mongolei gesprochen. Als native Speaker gelten rund 180 Millionen Menschen.

Verbreitet ist Kirgisisch in mehreren Ländern, wobei der größte Anteil der kirgisisch sprechenden Menschen, nämlich etwa 2,3 Millionen, in Kirgisistan lebt. In Usbekistan sprechen etwa 175.000 Menschen Kirgisisch, in der autonomen Republik Xinjiang im Westen der Volksrepublik China etwa 113.000. Verbreitet ist die Sprache außerdem in Kasachstan, Afghanistan, Tadschikistan und der Türkei, wenngleich hier nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung Kirgisisch spricht.

Online-Unterricht

Dialekte prägen die Sprache

Kirgisisch ist sehr stark von Dialekten geprägt, von denen es etwa 40 im Verbreitungsgebiet gibt. Die einzelnen Dialekte werden in fünf Hauptgruppen eingeordnet, die wiederum sehr stark von den benachbarten Turksprachen beeinflusst werden. Es handelt sich dabei um folgende Dialekte:

  • Nordkirgisisch weist deutliche Einflüsse von den altaischen Turksprachen beeinflusst, die in Sibirien von verschiedenen indigenen Völkern gesprochen werden.
  • Ostkirgisisch wird stark vom Uigurischen beeinflusst, das auch in Teilen Chinas und Kasachstans gesprochen wird.
  • Südkirgisisch ist relativ eng mit dem Usbekischen verwandt, das etwa von 27 Millionen Menschen gesprochen wird und somit die am weitesten verbreitete Turksprache ist.
  • Im westkirgisischen Dialekt sind starke Einflüsse aus dem Kasachischen spürbar, das in Russland, Kasachstan, Usbekistan, in der Mongolei und in Russland von etwa elf Millionen Menschen gesprochen wird.
  • Zentralkirgisisch gilt als eine Art Übergangsdialekt zwischen all diesen Gruppen.

Entscheiden sich Erwachsene dazu, Kirgisisch zu lernen, haben sie also den Vorteil, dass sie einen Einblick in die zentralasiatischen Sprachen erhalten. Davon profitieren vor allem Geschäftsreisende und Arbeitnehmer, die Kontakte in diesen Wirtschaftsraum unterhalten. Da die Staaten in Zentralasien ihre wirtschaftlichen Kapazitäten noch nicht voll ausschöpfen, ist davon auszugehen, dass die Region und ihre Sprachen künftig ein höheres Gewicht auf internationaler Ebene bekommen.

So hat sich Kirgisisch entwickelt

Eine kirgisische Schriftsprache hat sich erst relativ spät, nämlich während der 1920er Jahre entwickelt. Damals begannen Vertreter der einheimischen Bildungselite, ihre Muttersprache mit einem abgewandelten arabischen Alphabet in Schriftform zu fixieren. Der zentralkirgisische Dialekt, der im ganzen Land verstanden wurde bildete die Basis für die Hochsprache, die daraus entstehen sollte. Für die Schriftform war bis dahin das Tschagataische verwendet worden, welches ein persisch-arabisches Alphabet verwendete.

Die Latinisierung des Kirgisischen war bereits 1926 erfolgt, als aus der Türkei ein neues auf dem Lateinischen basierendes Alphabet eingeführt wurde. Zudem wurde der Wortschatz der Hochsprache um zahlreiche Ableitungen erweitert, die aus dem Aserbaidschanischen stammten. Diese Entwicklung währte jedoch nur kurz, weil die Sowjetunion den Russischunterricht auch für die nichtslawischen Völker des Reiches durchsetzte. Nun wurde die junge Sprache von einem leicht abgeänderten kyrillischen Alphabet dargestellt.

Davon wollte man nach dem Zerfall der Sowjetunion wieder abkehren, wie auf dem ersten Turkgipfel, der bereits im Oktober 1990 in Ankara stattfand, beschlossen wurde. Demnach sollten alle Turkstaaten Zentralasiens ein Lateinalphabet einführen, das auf der türkischen Schriftsprache basiert. Dieses wurde zwar entwickelt, jedoch wegen der russischsprachigen Minderheit bislang nicht eingeführt. Sprachschüler, die neben Kirgisisch zusätzlich eine slawische Sprache lernen wollen, brauchen im Grunde also nur ein neues Alphabet lernen.

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Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

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