Jiddisch lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Darum lohnt es sich, Jiddisch zu lernen

Es mag heutzutage einige Sprachen geben, deren Gebrauch nicht mehr so häufig anzutreffen ist wie vor Jahrzehnten noch. Dennoch ist es unabdingbar, diese Form der Verständigung zu beherrschen. Etwa, um der Kultur und der Geschichte der jüdischen Religion näherzukommen. Die Tradition dieses Volkes ist in vielen Schriften hinterlegt, die in Jiddisch verfasst wurden. Aus unserer Sicht mag das Altgriechische oder das Latein einen ähnlichen Stellenwert besitzen. Sprachen also, deren Verwendung nur selten vorgenommen wird, die wir aber dennoch benötigen, um in altertümliche oder gar antike Gesellschaftskreise einzutauchen. Dazu kommt der bereits erwähnte Aspekt, dass das Jiddisch in einigen Bevölkerungsschichten sehr wohl noch als Hauptsprache zur Anwendung kommt und für eine Verständigung dort notwendig ist.

Sprachkurs Jiddisch

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Jiddisch als Sprache

Wer das Jiddische erforschen möchte, muss das Deutsch des Mittelalters verinnerlichen. In Zentraleuropa ließen sich ab dem 10. Jahrhundert viele Menschen des jüdischen Glaubens nieder. Entsprechend vertraut waren sie mit der germanischen Verständigungsform, die sie lediglich mit einigen hebräischen Ausdrücken anreicherten oder die Aussprache ein wenig den eigenen Gewohnheiten anpassten. Jiddisch klingt in unseren Ohren daher nicht fremd – jedenfalls dann nicht, wenn es westjiddischer Prägung ist. Im Zuge diverse Völkerwanderungen innerhalb der letzten Jahrhunderte, die die jüdischen Bürger von Mitteleuropa entweder in den Westen oder den Osten des Kontinents lenkten, bildeten sich zwei Sprachen heraus: Westjiddisch ist heute relativ wenig gebräuchlich und weist eine enge Verwandtschaft zur mittelhochdeutschen Sprache auf, Ostjiddisch lehnt sich dagegen an die slawische Semantik an und mag für uns etwas fremd anmuten.

Die Bedeutung des Jiddisch

Rund 1,5 Millionen Menschen weltweit gebrauchen heute das Jiddisch. So etwa in Bosnien und Herzegowina, seltener dagegen in den Niederlanden, in Rumänien oder Schweden. Doch es wäre falsch, von dem typischen Jiddisch zu sprechen. Häufig ist es so, dass Personen in dieser Sprache aufwachsen, im Zuge ihrer Reisen und Auswanderungen sowie durch historische Einflüsse oder berufliche Gründe den Wortschatz aber individuell für sich prägen. Das Jiddisch kann daher hebräische, deutsche, polnische und sogar englische Worte beinhalten oder diesen ähneln. Zwar mag es mit den Grundkenntnissen möglich sein, sich weltweit zu verständigen. Doch vor Ort dürften immer wieder kleinere Probleme auftreten, da sich das Jiddisch dann doch ein wenig unterscheidet. Zudem darf Jiddisch nicht mit Hebräisch verwechselt werden, da sich beide voneinander trennen.

Die Schwierigkeiten des Jiddisch

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Westjiddisch als hauptsächliche Sprachform des Jiddischen etabliert. Ein slawischer Einschlag ist den Vokabeln daher immanent. Eine besondere Herausforderung stellt zudem die Schrift dar, die dem Hebräischen entlehnt ist. Beide Einflüsse lassen sich weitergehend auch in der Grammatik finden, die von der deutschen Prägung zuweilen drastisch abweicht und ein Erlernen damit erschwert. Aber auch das gesprochene Wort möchte uns nicht immer ganz einfach von den Lippen gehen. Es weist phasenweise eine sehr weiche Aussprache auf, die beinahe melodisch klingt. Der Buchstabe „J“ tritt nicht selten in den Begriffen an die Stelle der uns bekannten Hauptvokale, weshalb aus der Größenbezeichnung „klein“ dann schon einmal „klejn“ und aus der „Frau“ eine „Froj“ werden kann.
Online-Unterricht

Die Vorteile des Jiddisch

Allerdings bereitet selbst ungeübten Personen ein jiddisches Gespräch – zumindest als Zuhörer – nahezu keine Schwierigkeiten. Viele Worte lassen sich mit den Kenntnissen der deutschen Sprache verstehen oder doch deuten. Andere Begriffe wie „Ganove“, „Maloche“, „Reibach“ oder „Techtelmechtel“ haben längst ihren Weg aus dem Hebräischen ins Deutsche gefunden. Wir können daher mit gewissen Abstrichen einen jiddischen Text sehr wohl lesen oder hören. Wer sich dagegen grundsätzlich für das Westjiddisch statt des Ostjiddisch als zu erlernende Sprache entscheidet, wählt den einfacheren Weg. Denn hier kann eine sehr enge Beziehung zum Mitteldeutschen erkannt werden. Auch die Grammatik präsentiert sich etwas simpler und die Deklination einzelner Verben erinnert an unseren täglichen Sprachgebrauch. Egal, in welcher Ausformung das Jiddisch erlernt wird, es basiert stets auf den Regeln der Schrift und der Aussprache, die uns keineswegs fremd sind.

Jiddisch lernen mit dem Sprachlehrer

So einfach sich das Jiddisch im Vergleich zu anderen Sprachen auch gestaltet, so wenig empfehlenswert ist es, beim Erlernen nicht auf eine professionelle Hilfe zu setzen. Erst im Einzelunterricht, der übrigens auch online wahrgenommen werden kann, gelingt das Einüben aller Geheimnisse, die das Jiddisch aufweist. Zu bedenken wären dabei etwa die relevanten Unterscheidungen zwischen West- und Ostjiddisch. Aber auch das Eintauchen in die hebräische Schrift, die beherrscht werden muss, kann ausnahmslos mit einem Sprachlehrer gewährleistet werden. Daneben gilt die altbekannte Regel, dass die Sprache nur dann erlernt werden kann, wenn sie regelmäßig gesprochen wird. Eine Interaktion mit dem Lehrer sollte daher auch auf Basis des Sprechens und Hörens möglich sein und nicht alleine für das geschriebene Wort gelten.

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Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

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