Inuktitut ist eine selten gesprochene, aber dennoch interessante Sprache, welche heute in so unterschiedlichen Teilen der Welt wie Ostsibirien, Grönland oder auch Kanada von einer Minderheit gesprochen wird. Sie gilt als Amtssprache in vier kleineren Teilabschnitten dieser Länder und ist aufgrund teilweise großer Unterschiede zum Deutschen sehr schwer zu erlernen – was aber nicht heißt, dass sich der Spracherwerb nicht lohnen würde.
Es handelt sich um eine selten gesprochene, dem Deutschen sehr unähnliche Sprache, was den Spracherwerb deutlich erschwert. Gleichzeitig ist Inuktitut aber keine tote Sprache und nach derzeitigen Einschätzungen ist die Sprache auch nicht vom Aussterben bedroht. Um dies zu unterstreichen, hat Kanada (oder genauer gesagt dessen Territorium Nunavut) im Jahr 2008 einen sogenannten Language Protection Act verabschiedet. Jeder Bürger, der Angelegenheiten in offiziellen Regierungsgebäuden regeln möchte – also in praktisch jedem Amt, in Krankenhäusern, Schulen oder auch staatlich geführten Bibliotheken –, darf dies seitdem auch in Inuktitut tun. Dadurch kann die Sprache nicht nur die private Neugier befriedigen, sondern auch berufliche Türen öffnen. Wer sich in den genannten Ländern oder Provinzen verständigen möchte oder dorthin vielleicht häufigere Urlaubsreisen unternehmen möchte, erhält durch Inuktitut zahlreiche Vorteile. Gleichzeitig deutet eine kleine Anzahl an Sprechern natürlich auch darauf hin, dass es nur wenig Konkurrenz in Bezug auf Übersetzungs- oder Dolmetscher-Tätigkeiten gibt.