Sie gilt als eine der ältesten Ausdrucksformen des Menschen – und ist so weit verbreitet wie fast keine andere Sprache: Rund 1,3 Milliarden Personen weltweit sind mit den Worten und Schriftzeichen aufgewachsen. Schätzungen zufolge haben weitere 200 bis 300 Millionen Menschen über den Globus verteilt das Chinesische im Laufe ihres Lebens erlernt. Auch in Deutschland ist die Zahl der Sprachschüler ansteigend. Hierzulande sollen etwa fünf Millionen Bürger die Worte zumindest in Grundzügen verstehen und selbst zu sprechen imstande sein. Die Tendenz ist jedoch ansteigend; schon bald könnte Chinesisch nach Deutsch und Englisch die drittwichtigste Ausdrucksform sein.
Ganz so schwierig wird es dann aber doch nicht. Das Chinesische verzichtet auf die Formen des Plurals sowie der Zukunft und der Vergangenheit. Die Grammatik gestaltet sich deutlich einfacher als bei anderen Sprachen. Ebenso lassen sich keine Artikel finden – das mag zunächst etwas befremdlich klingen, vereinfacht die Ausdrucksweise aber erheblich. Gerade für Neueinsteiger bleibt somit oft nur das Lernen der Vokabeln als einzige echte Herausforderung. Binnen wenigen Wochen sollte also erkennbar sein, ob beim Anwender eine Ader für die Sprache vorliegt – meist kann diese Frage bejaht werden.