Die Motivationen, sich für die armenische Sprache noch mal auf die Schulbank zu setzen, sind sehr unterschiedlich. So kann Armenisch beispielsweise eine Sprosse auf der Karriereleiter sein, vor allem wenn das jeweilige Unternehmen im osteuropäischen Raum agiert. Auch Urlauber haben mit entsprechenden Sprachkenntnissen natürlich wesentlich bessere Karten. Immer häufiger ist auch das Interesse für Kultur, Geschichte und Religion des Landes ein Motiv für einen Sprachkurs.
Armenisch zu lernen ist also letztlich eine interessante und reizvolle Erfahrung, mit der sich ein fast unbekannter Kulturkreis erschließen lässt. Durch den ungewöhnlichen Mix aus bekannten Komponenten und völligem Neuland lässt sich die Sprache auch durch die Kombination verschiedener Lerntypen am leichtesten erlernen. So hilft das visuelle Lernen beispielsweise beim Kennenlernen des Alphabets, während die auditive Methode den phonetischen Umgang mit der Sprache verbessert. Kommunikative Lerninhalte verbinden die Theorie mit der Alltagspraxis und die motorische Komponente bringt Rhythmus und die richtige Sprechweise in die Sätze. Die Kombination dieser Lernansätze schlägt sich im Endergebnis nieder, weil hier quasi für jeden Schüler das richtige Konzept dabei ist. Noch bessere Karten hat, wer eine Fremdsprache mit Unterstützung eines persönlichen Sprachlehrers erlernt. Ein solcher Lehrer kann das Lernen zielgerichtet an die individuellen Kenntnisse und Fortschritte seines Schülers anpassen. Gleichzeitig können eventuelle Fehler in der Grammatik oder bei der Aussprache sofort korrigiert werden. Und auch der Aspekt der Kontinuität ist beim Sprachunterricht mit Lehrer nicht zu unterschätzen. Damit ist das Erlernen der armenischen Sprache keine Hürde, sondern durch die schnell sichtbaren Erfolge ein Vergnügen. Die kulturelle, historische und religiöse Vielfalt des Landes ist es auf jeden Fall Wert.