Ladinisch lernen

Suchst du einen Sprachkurs, der dich spielerisch gleichzeit aber auch schnell und effektiv an die neue Sprache heranführt? Dieser Sprachkurs wird dir stets alle Inhalte – deinem Lernstand entsprechen – zum optimalen Zeitpunkt beibringen.

Ladinisch lernen mit einem persönlichen Sprachlehrer

Obwohl Ladinisch nur von einer relativ überschaubaren Zahl von etwa 30.000 Menschen gesprochen wird, lohnt es sich auch für einen Erwachsenen durchaus, die Sprache zu lernen. Denn weil Ladinisch zur Familie der romanischen Sprachen zählt, können Sprachschüler mit Kenntnissen in Ladinisch leichter andere romanische Sprachen wie Italienisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch erlernen. Kenntnisse in Ladinisch erleichtern dem Sprecher außerdem die Verständigung mit den Einheimischen am Urlaubsort in Südtirol.

Sprachkurs Ladinisch

Alle Informationen auf einen Blick

Unterrichtsform

Wir bieten Kurse in kleinen Gruppen oder Privatunterricht an. Außerdem hast du die Möglichkeit den Unterricht online zu erledigen.

Termine

Wir bieten dir regelmäßige Termine ein- bis zweimal wöchentlich, die auch nebenberuflich gut machbar sind.

Kursbeginn

Der Kursbeginn ist jederzeit möglich. Bei der Wahl des Privatunterrichts suchen wir einen für dich passenden Sprachlehrer.

Preise

Gruppenunterricht ab 30 €
Einzelunterricht ab 20 €
Onlineunterricht ab 20 €

Sprachniveau

Stufe A1 bis C2 nach den Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr.

Einzelunterricht

Wo wird Ladinisch gesprochen?

Ladinisch, das in Italien offiziell als Minderheitensprache anerkannt ist, wird in Teilen Südtirols, des Trentino und Veneziens von rund 30.000 Menschen gesprochen. Verwandt ist die Sprache außerdem mit weiteren Dialekten im Trentino sowie der Provinz Belluno. Die korrekte Einordnung der Sprache ist aber auch unter Experten umstritten. Während manche Ladinisch als norditalienische Sprache betrachten, stellt die Sprache für andere eine sprachliche Einheit mit Bünderromanisch und Furlanisch dar, die in Norditalien und der Schweiz gesprochen werden. Charakteristisch für die Region, in der Ladinisch gesprochen wird, ist die Zweisprachigkeit der Bevölkerung. Lediglich in eng begrenzten Regionen Südtirols und des Trentino hat Ladinisch den Status einer Amts- und Schulsprache. Um in diesen Regionen einen einheitlichen Sprachstandard zu gewährleisten, wurde in den 1990er Jahren das sogenannte Ladin Dolomitan entwickelt. Denn aufgrund der abgeschiedenen Lage in den Tälern der Dolomiten haben sich aus dem Ladinischen fünf Hauptdialekte sowie verschiedene regionale Besonderheiten entwickelt, die nur in sehr eng begrenzten Territorien verwendet werden. Deshalb entwickelte der Zürcher Professor Heinrich Schmid diese Kunstsprache, die als Basis für eine einheitliche Schriftsprache im Verbreitungsgebiet des Ladinischen dienen soll.

Das Kerngebiet der Sprache

Insgesamt werden in Ladinien, das als Kerngebiet der Sprache gilt, sechs Dialekte gesprochen. Die Region Ladinien umfasst neben dem Grödnertal auch das Gebiet um den Sella-Stock, einem plateauförmigen Gebirge in den Dolomiten, dessen höchster Gipfel eine Höhe von 3.152 Metern erreicht. Zwar fühlen sich in Ladinien viele Menschen der Sprache verbunden, jedoch ist in der jüngeren Generation der Trend auszumachen, dass nicht mehr Ladinisch gesprochen wird. Weil die älteren Familienmitglieder nach wie vor Ladinisch sprechen, wird die Sprache von den Kindern zwar verstanden, sie sprechen allerdings selbst vorwiegend Italienisch.

So ist Ladinisch entstanden

Der Name der ladinischen Sprache leitet sich von Latein ab. Der Grund: Die Sprache hat sich aus einem vulgärlateinischen Dialekt entwickelt, der im Alpenraum gesprochen wurde. Häufig wird Ladinisch dem rätoromanischen Sprachraum zugerechnet, der den Kanton Graubünden, das Gebiet der Dolomiten sowie die Region um Friaul umfasst. Dieser Begriff entstand während des 19. Jahrhunderts und bezieht sich auf die Sprache, die in der früheren römischen Provinz Raetien gesprochen wurde. Weil die Sprachen in keinem zusammenhängenden Gebiet gesprochen werden, ist allerdings umstritten, ob es sich hier tatsächlich um eine Einheit innerhalb der romanischen Sprachen handelt. Dass Ladinisch nur noch in einigen abgeschiedenen Tälern gesprochen wurde, liegt an den Umwälzungen, welche die Region im Lauf der vergangenen Jahrhunderte erlebt hat. Diese Entwicklung begann bereits im sechsten nachchristlichen Jahrhundert, als die Bajuwaren im Zuge der Völkerwanderung nach Süden strömten und die ursprüngliche Sprache aus großen Teilen ihres früheren Verbreitungsgebietes vertrieb. Später drängte das Italienische aus dem Süden Ladinisch zunehmend zurück. Im Zuge der italienischen Nationalbewegung wurde Ladinisch lange als norditalienischer Dialekt betrachtet, was von der Bevölkerung Südtirols jedoch zurückgewiesen wurde. Die Anerkennung als eigenständige Sprache erfolgte erst 1972, als das zweite Autonomiestatut für Südtirol erlassen wurde. Damit verbunden war auch die Gewährung verschiedener Minderheitenrechte.
Online-Unterricht

Besonderheiten des Ladinischen

Charakteristisch für Ladinisch ist die Verwendung eines gemischten Pluralsystems, der mit den Buchstaben s und i gebildet werden kann. Von Italienischen unterscheidet sich Ladinisch außerdem durch die teilweise Lautverschiebung von l zu r, die Umformung der Buchstabenkombination gl zu dl sowie die Nichtvokalisierung des L. In der Schriftsprache gibt es keine großen Unterschiede, weshalb der Sprachschüler die Aussprache eines Wortes meist gut aus der Schriftsprache ableiten kann. Betont werden die Wörter üblicherweise auf der vorletzten Silbe.

Welcher Lerntyp erleichtert das Erlernen des Ladinischen?

Idealerweise sollte ein Sprachschüler für das Erlernen der ladinischen Sprache die Eigenschaften des auditiven, visuellen, kommunikativen und motorischen Lerntyps kombinieren. Weil sich ähnlich wie bei Latein Schrift und Aussprache weitgehend decken, kann der Sprachschüler diese Eigenschaften aber je nach Lernfortschritt unterschiedlich gewichten. Bis er sich einen gewissen Grundwortschatz angeeignet hat, kann er allein durch Lesen und Zuhören die Grundzüge der Sprache erlernen. Natürlich sollte er aber im Lauf des Kurses dazu übergehen, selbst die Sprache im Dialog mit anderen Schülern oder dem Lehrer zu einzuüben und dabei durchaus selbst neue Worte ausprobieren. Denn vieles erschließt sich bereits durch Vorkenntnisse in anderen romanischen Sprachen fast wie von selbst.

Die Vorteile eines persönlichen Sprachlehrers

Relativ einfach lässt sich Ladinisch mit einem persönlichen Sprachlehrer in einem Online-Kurs erlernen. Dieser bietet den Vorteil, dass sich der Lehrer voll und ganz auf seinen Schüler konzentrieren und gemeinsam mit diesem an seinen Schwächen arbeiten kann. Bei einem Kurs nach diesem Modell erhält der Sprachschüler also eine besonders intensive Förderung.

Sprachkurse

Starte deinen Sprachkurs

Du bist nur noch wenige Schritte von deinem Sprachkurs entfernt.

Um optimale Ergebnisse beim Erlernen einer Sprache zu erzielen, ist es wichtig, den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen. Es sollten möglichst viele Sinne beim Einprägen und Verarbeiten von Wissen einbezogen werden, um viele Möglichkeiten zum Erinnern zu schaffen und somit einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

Bist du bereit?

Bei Lingualu kannst du dich für deine individuell passende Lernform entscheiden. Melde dich für einen Sprachkurs an und mache schnelle Fortschritte.

Gruppenunterricht

Kontakt 

aufnehmen.

WIR FREUEN UNS AUF DEINE ANFRAGE

Sprachkurse für alle Kurslevel: Anfänger und Fortgeschrittene.

Du möchtest eine neue Sprache erlernen? Kein Problem! Wir finden den passenden Sprachlehrer in deiner gewünschten Unterrichtsform für dich.